Freitag, 12. Mai 2017

Rumänien, Familienstellen und ein Glitzerherz



 


"Kennen sie das? 
Sie scheitern immer wieder an alten Verstrickungen oder landen in unglücklichen Situationen?
An bestimmten Stellen ihres Lebens kommen sie einfach nicht weiter?
Sie haben das Gefühl, ihre Vergangenheit inszeniert sich immer wieder neu?

Dann treten sie einmal aus sich heraus und betrachten sie, 
im schützenden Rahmen der Gruppe, belastende Situationen."

Familienstellen

So lautete die Einladung zu einem Seminar in Rumänien.....




 
...das ich letzte Woche zusammen mit meiner Tochter und einer Freundin
besucht habe.


 Rumänien, Timisoara
 

 Ankunft nach 2 Stunden Flug von Dortmund.

  

Stille Landschaften,
  

unzählige Kirchtürme,
  

Schafe und wilde Hunde, die uns die Spaziergänge nicht so ganz entspannt
genießen ließen.

 Kühe und Pferde direkt vorm Haus,
 

ein Garten voller Pusteblumen und laut quakender Frösche.

Zurück zur Einladung zum Familienstellen:

"Die aus der Tradition der systemischen Familientherapie entwickelte
therapeutische Familienaufstellung verhilft unter fachlich kompetenter
Anleitung zu Lösungserfahrungen. Tief verdeckte und abgewehrte Gefühle werden dadurch
erleb-und spürbar und können in einem professionell begleiteten Prozess
therapeutisch und seelsorgerlich bearbeitet werden."

 Das war eine wirklich großartige Erfahrung.
Ich hatte eine ganz konkrete  Frage und habe eine konkrete Antwort bekommen.
Es ist jetzt nicht plötzlich alles gut, aber ich weiß, wie die nächsten Schritte
sein werden, die ich gehen kann. Auf dem Weg zur Versöhnung mit meiner
Geschichte und der Geschichte meiner Familie.

Morgens gab es das "erfrischende Wort zum Tag" und immer wieder tolle 
Ideen zu Selbsterfahrung.
Da liegen z.B. viele verschiedene Steine, ein jeder mit einer mehr oder weniger
gut erkennbaren Herzform.

Ich sah den Stein und musste so weinen. Irgendwie hatte ich das Gefühl,
das bin ich. Mein Herz. Die Kerben, mit welcher Wucht hineingehauen...
Wir sollten die Steine anschließend zurücklegen und ich konnte es nicht.
Ich musste es in der Hand halten und schützen, drauf aufpassen, es mit ins
Zimmer nehmen. 
Nicht die Kontrolle abgeben. Nicht vertrauen. Alles im Griff
behalten. Selber schützen. Meine Themen.


 Ich habe es dann nach einigem Ringen mit mir und Gott doch wieder
hergegeben und es symbolisch unter das Holzkreuz gelegt, das im Zimmer stand.




 Nach ein paar Tagen bekamen wir "unseren" Herzstein wieder.
Meiner war der schönste!!!
Was für ein wundervolles Symbol für das, was Gott in unserem Leben
verändern möchte. Heilen möchte. Klar und weiß machen möchte.
Mit Glitzer überstreut!
Und wieder Tränen! Aus Dankbarkeit!





 Am vorletzten Tag ging es noch einmal nach Timisoara.
Stadtbummel.
Eindrücke.















 So weit erstmal!

Liebe Grüße von
Julia







Mein herzlicher Dank gilt den Mitarbeitern von
Crosspeople
Team-F
und danke Jesus!!!


verlinkt mit Freutag


1 Kommentar:

Katies Home hat gesagt…

Was für schöne Bilder - sie gehen zu Herzen!!!
Liebe Grüße von
Katja